Nutzungs- und Abonnementbedingungen

PokéCatalog - ergänzend zur Apple-Standard-EULA

Stand: 7. September 2026 | Deutsche Fassung

Diese Bedingungen beschreiben das Angebot von PokéCatalog und ergänzen die Apple-Standard-EULA, soweit sie wirksam vereinbart wurden. Bestehende Verträge werden durch die Veröffentlichung dieser Fassung nicht automatisch geändert.

1. Anbieter und Verhältnis zu Apple

1.1 Anbieter von PokéCatalog ist Andreas Kuschner-Berger, handelnd unter AKKD - Andreas Kuschner Kommunikationsdesign, Kirchfeldstraße 116, 40215 Düsseldorf, Deutschland. Support: andreas.kuschner@googlemail.com. Telefon: +49 178 7176291. Website: https://qshi.de/pokecatalog/support/.

1.2 Für die Lizenz an der über den App Store bezogenen App gilt die Apple-Standard-EULA. Diese ergänzenden Bedingungen regeln das von AKKD angebotene Leistungsmodell nur, soweit sie vor Vertragsschluss wirksam vereinbart wurden. Das bloße Einstellen einer neuen Fassung auf einer Website ändert bestehende Verträge nicht.

1.3 Erwerb, Abrechnung und Verwaltung von In-App-Abonnements erfolgen über Apple. Die für die jeweilige Transaktion maßgebliche Apple-Gesellschaft und ihre Bedingungen ergeben sich aus dem Kaufdialog und der Bestätigung von Apple. Für deutsche App-Store-Transaktionen tritt Apple Distribution International Ltd. als eingetragener Händler auf; die App wird vom Entwickler lizenziert. Die gesetzlichen Verantwortlichkeiten von AKKD und Apple werden dadurch nicht eingeschränkt.

1.4 Individuelle Abreden und zwingende gesetzliche Rechte haben Vorrang. Diese Bedingungen beschneiden weder gesetzliche Verbraucherrechte noch Rechte, die Apple dem Nutzer zusätzlich einräumt. Wer minderjährig ist, benötigt für rechtlich zustimmungsbedürftige Handlungen die erforderliche Zustimmung seiner gesetzlichen Vertretung. Die Altersfreigabe im App Store ersetzt diese Zustimmung nicht.

2. Funktionen und technische Voraussetzungen

2.1 PokéCatalog unterstützt das Erkennen, Dokumentieren und Verwalten von Pokémon-Sammelkarten. Zu den Funktionen gehören Kartenscans, Karten- und Setinformationen, Marktpreisanzeigen und eine lokale Sammlung mit eigenen Kartenaufnahmen.

2.2 Die Erkennung nutzt eine lokale Bild- und Texterkennung sowie, soweit erforderlich, einen KI-Dienst. Einzelne Karten, Varianten, Sprachen oder Sets können unvollständig erfasst sein. Der Nutzer kann Erkennungsergebnisse und den Kartenzustand prüfen und, soweit die App dies ermöglicht, korrigieren. Vertraglich geschuldete Funktionen und gesetzliche Mängelrechte bleiben auch bei automatisierter Erkennung verbindlich.

2.3 Erforderlich sind ein nach der jeweiligen App-Store-Beschreibung kompatibles Gerät und Betriebssystem sowie für Online-Funktionen eine Internetverbindung. Kamerazugriff oder eine vom Nutzer ausgewählte Aufnahme sind für entsprechende Bildfunktionen erforderlich. Ein eigenes Nutzerkonto bei AKKD ist derzeit nicht vorgesehen. Apple kann für Bezug und Käufe einen Apple Account voraussetzen.

2.4 Marktpreise und Zustandsschätzungen sind Orientierungswerte. Sie sind weder ein Kaufangebot noch eine Garantie für einen erzielbaren Verkaufspreis, die Echtheit einer Karte oder ein professionelles Grading. Insbesondere Variante, Sprache, tatsächlicher Zustand und Marktgeschehen können zu abweichenden Werten führen. Vereinbarte Eigenschaften und gesetzliche Ansprüche bleiben unberührt.

3. Kostenlose Nutzung

3.1 Der Download ist kostenlos. Ohne Pro-Abonnement umfasst das Angebot derzeit 20 erfolgreiche Kartenscans pro Kalendermonat und das Hinzufügen von Karten bis zu einem Sammlungsbestand von insgesamt 20 Exemplaren. Mehrere Exemplare derselben Karte zählen jeweils einzeln.

3.2 Fehlgeschlagene oder abgebrochene Scans werden nicht auf das Monatskontingent angerechnet. Nicht genutzte Scans werden nicht in den nächsten Monat übertragen. Ein Abo-Ende oder eine Neuinstallation begründet kein zusätzliches Monatskontingent.

3.3 Die Kontingentverwaltung erfolgt auf dem jeweiligen Gerät. Eine Zusammenführung von Kontingenten oder Sammlungen über mehrere Geräte wird durch diese Bedingungen nicht zugesagt. Ohne ausdrückliche Bestellung entsteht aus der kostenlosen Nutzung kein kostenpflichtiges Abonnement.

4. PokéCatalog Pro, Preise und Bestellung

4.1 Ein aktives Pro-Abonnement hebt die beiden in Ziffer 3.1 beschriebenen Grenzen auf. Es kann monatlich oder jährlich abgerechnet werden. Die regulären deutschen Angebotspreise betragen zum oben genannten Stand 2,99 Euro pro Monat oder 24,99 Euro pro Jahr einschließlich anfallender Umsatzsteuer. Für den konkreten Kauf sind der im Apple-Kaufdialog angezeigte Gesamtpreis, die Währung und der gewählte Abrechnungszeitraum maßgeblich.

4.2 Ein kostenpflichtiger Kauf setzt die Bestätigung über den Apple-Kaufdialog voraus. Ein lediglich angefragter oder noch ausstehender Kauf ist noch keine bestätigte Freischaltung. Pro-Leistungen werden entsprechend dem bestätigten Anspruch bereitgestellt. Besteht ein aktiver Anspruch, ist eine technische Verzögerung bei seiner Erkennung kein neuer Kaufgrund.

4.3 Testzeiträume, Einführungspreise und sonstige Sonderangebote gelten nur, wenn sie im konkreten Angebot ausdrücklich genannt werden. Preisänderungen werden nicht allein durch eine Änderung dieser Bedingungen wirksam; es gelten die erforderlichen Informationen, Zustimmungen und Kündigungsrechte.

4.4 Die KI-Online-Erkennung unterliegt derzeit technischen Schutzgrenzen: 100 Anfragen je Gerät und Tag, 300 je IP-Adresse und Tag sowie 1.000 insgesamt je Tag. Bei Erreichen einer Grenze können weitere Online-Anfragen vorübergehend abgewiesen werden. Eine Anfrage ist nicht mit einem erfolgreichen Kartenscan gleichzusetzen; die lokale Erkennung benötigt diese Online-Anfragen nicht. Die technischen Grenzen kürzen keine bereits vereinbarten Pro-Ansprüche. Ist eine zugesagte Leistung deshalb nicht verfügbar, bleiben die gesetzlichen Abhilfe-, Minderungs-, Beendigungs- und Erstattungsrechte erhalten. Betroffene Nutzer können sich an den Support wenden.

5. Verlängerung und Kündigung

5.1 Das Abonnement wird über Apple automatisch weitergeführt, bis es wirksam beendet wird. Der gewählte Monats- oder Jahresrhythmus beschreibt die Abrechnung. Für Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland begründet eine automatische Verlängerung keine neue feste Jahresbindung; soweit § 309 Nr. 9 BGB anwendbar ist, ist das verlängerte Vertragsverhältnis unbefristet und mit höchstens einem Monat Frist kündbar.

5.2 Die reguläre Verwaltung erfolgt auf dem iPhone unter Einstellungen, Apple Account, Abonnements, PokéCatalog. Das Löschen der App kündigt das Abonnement nicht. Für Verbraucher in Deutschland sehen die Bedingungen der Apple Mediendienste, Abschnitt I außerdem eine sofortige Kündigung mit anteiliger Erstattung über den Apple Support vor. Diese weitergehende Möglichkeit bleibt unberührt.

5.3 Gesetzliche außerordentliche Kündigungs-, Minderungs- und Erstattungsrechte bleiben bestehen. Erklärungen, die wirksam gegenüber AKKD abgegeben werden können, sind auch per E-Mail an den in Ziffer 1 genannten Kontakt möglich. Für von Apple verwaltete Transaktionen unterstützt AKKD bei der Zuordnung.

6. Widerruf und Erstattungen

6.1 Verbrauchern steht bei widerruflichen Fernabsatzverträgen grundsätzlich eine Widerrufsfrist von 14 Tagen zu. Für eine über Apple abgeschlossene Transaktion gelten die im Zusammenhang mit dem Kauf bereitgestellte Widerrufsbelehrung und die gesetzlichen Voraussetzungen. Die dort genannten Wege, insbesondere eine eindeutige Erklärung oder eine vorgesehene elektronische Widerrufsfunktion, bleiben nutzbar.

6.2 Ein Widerruf kann beispielsweise über reportaproblem.apple.com oder durch eine eindeutige Erklärung an die in der Widerrufsbelehrung genannte Stelle erfolgen. Gesetzlich zulässige andere Erklärungswege bleiben bestehen. Eine freiwillige Erstattungsregel ersetzt keine gesetzlichen Ansprüche.

6.3 Das Widerrufsrecht entfällt nicht allein durch die Installation, einen ersten Scan oder die Annahme allgemeiner Bedingungen. Ein vorzeitiges Erlöschen erfordert sämtliche gesetzlichen Voraussetzungen. Bei fortlaufenden Dienstleistungen ist der bloße Leistungsbeginn nicht mit der vollständigen Vertragserfüllung gleichzusetzen. Ein erforderliches ausdrückliches Verlangen oder eine erforderliche Bestätigung darf nicht durch diese AGB ersetzt werden.

6.4 Rückzahlungen richten sich nach dem jeweiligen gesetzlichen oder vertraglichen Anspruch und werden bei App-Store-Zahlungen über den dafür vorgesehenen Apple-Zahlungsweg abgewickelt.

7. Folgen des Abo-Endes und Wiederherstellung

7.1 Nach dem wirksamen Ende des Pro-Anspruchs gelten wieder die Grenzen der kostenlosen Nutzung. Bereits gespeicherte Karten und zugehörige lokale Fotos werden nicht allein wegen des Abo-Endes gelöscht. Überschreitet die vorhandene Sammlung die kostenlose Grenze, bleiben die bestehenden Einträge erhalten; weitere Exemplare können erst nach einer entsprechenden Verringerung des Bestands oder mit einem erneuten Pro-Anspruch hinzugefügt werden.

7.2 Bestehende Käufe können über die Funktion „Käufe wiederherstellen“ in den App-Einstellungen erneut abgeglichen werden. Die Erkennung eines aktiven Abonnements darf nicht von einem zweiten Kauf abhängig gemacht werden. Bei Problemen kann der Nutzer den Support kontaktieren. Dieser Ablauf beschränkt keine Ansprüche wegen einer ausgebliebenen Leistung.

7.3 Die Wiederherstellung eines Abonnements stellt keine Wiederherstellung lokal gelöschter Sammlungsdaten dar. Bevor die App gelöscht, ein Gerät zurückgesetzt oder gewechselt wird, sollte eine geeignete Gerätesicherung erstellt und ihre Nutzbarkeit geprüft werden.

8. Eigene Inhalte, Datenschutz und Rechte Dritter

8.1 Die Sammlung und die zugeordneten eigenen Kartenfotos werden lokal gespeichert. Eine von AKKD betriebene Cloud-Sicherung oder geräteübergreifende Synchronisierung der Sammlung wird derzeit nicht angeboten. Für Bildverarbeitung, Online-Erkennung und technische Verbindungsdaten gilt die gesonderte Datenschutzerklärung. Diese Bedingungen ersetzen keine datenschutzrechtliche Information oder erforderliche Einwilligung.

8.2 An eigenen Aufnahmen verbleiben die Rechte beim jeweiligen Berechtigten. AKKD erhält nur die zur ausdrücklich genutzten Funktion erforderlichen Verarbeitungsbefugnisse. Daraus folgt kein Recht zur Veröffentlichung der Aufnahmen, zu ihrer Vermarktung oder zu einem eigenen Modelltraining. Nutzer dürfen nur Inhalte verarbeiten, zu deren jeweiliger Nutzung sie berechtigt sind.

8.3 Pokémon-Bezeichnungen und weitere Drittinhalte bleiben den jeweiligen Rechteinhabern zugeordnet. PokéCatalog ist ein unabhängiges Angebot und keine offizielle Anwendung der Pokémon-Rechteinhaber. Die Nutzung der App vermittelt keine zusätzlichen Rechte an Kartenillustrationen, Marken oder Datenbanken. Gesonderte Lizenzhinweise, insbesondere zu Open-Source-Bestandteilen, bleiben bestehen.

9. Verfügbarkeit, Aktualisierungen und Änderungen

9.1 Online-Funktionen hängen auch von Netzverbindungen und eingebundenen Diensten ab. Zeitweilige technische Störungen sind möglich. AKKD bleibt für die vertraglich geschuldete Bereitstellung verantwortlich; die Einschaltung eines Drittanbieters schließt diese Verantwortung nicht pauschal aus.

9.2 Gesetzlich erforderliche Funktions- und Sicherheitsaktualisierungen werden für den maßgeblichen Zeitraum bereitgestellt und dem Nutzer bekannt gemacht. Bei einer fortlaufenden entgeltlichen Bereitstellung umfasst dies jedenfalls den Bereitstellungszeitraum. Weitergehende gesetzliche Pflichten bleiben unberührt.

9.3 Unterbleibt die Installation einer Aktualisierung, richtet sich die Verantwortlichkeit für hierdurch verursachte Mängel nach den gesetzlichen Voraussetzungen. Dazu gehören insbesondere eine ordnungsgemäße Information über die Aktualisierung und die Folgen ihrer Nichtinstallation sowie eine geeignete Installationsanleitung.

9.4 Änderungen, die über die Aufrechterhaltung der Vertragsmäßigkeit hinausgehen, setzen eine erforderliche Vereinbarung und die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben voraus, insbesondere des § 327r BGB. Vorgeschriebene Informationen werden auf einem dauerhaften Datenträger bereitgestellt. Gesetzliche Beendigungs- und Erstattungsrechte bleiben erhalten.

10. Missbrauch und erforderliche Schutzmaßnahmen

10.1 Unzulässig sind insbesondere rechtswidrige Eingriffe in die Verfügbarkeit oder Sicherheit, eine unbefugte automatisierte Belastung der Infrastruktur und das Umgehen wirksamer Zugriffsschutzmaßnahmen. Gesetzlich erlaubte Untersuchungen, zulässige Softwarehandlungen und Rechte aus Open-Source-Lizenzen werden hierdurch nicht pauschal ausgeschlossen.

10.2 Bei konkreten Anhaltspunkten für einen erheblichen Verstoß dürfen erforderliche und verhältnismäßige Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Soweit die Gefahrenlage es zulässt, wird der Nutzer zuvor informiert und erhält Gelegenheit zur Stellungnahme oder Abhilfe. Eine Maßnahme wird aufgehoben, sobald ihr Grund entfällt. Unberechtigte Sperren begründen die gesetzlichen Rechte des Nutzers; eine automatische Löschung der Sammlung wird durch diese Regelung nicht erlaubt.

11. Mängelrechte und Haftung

11.1 Die gesetzlichen Rechte bei Nichtbereitstellung, Produkt- oder Rechtsmängeln bleiben erhalten. Dazu können insbesondere Nacherfüllung, Vertragsbeendigung, Minderung, Schadensersatz und Aufwendungsersatz gehören. Für digitale Produkte gelten die einschlägigen Regelungen der §§ 327 ff. BGB, soweit ihre Voraussetzungen erfüllt sind. Es wird keine verkürzte Ausschlussfrist für die Meldung eines Mangels vereinbart.

11.2 AKKD haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach zwingenden gesetzlichen Haftungsregeln. Ansprüche wegen Arglist oder aus ausdrücklich übernommenen Garantien bleiben unberührt.

11.3 Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet AKKD für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags ermöglicht und auf die Nutzer regelmäßig vertrauen dürfen. Diese Haftung ist auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

11.4 Diese Haftungsregeln gelten auch für gesetzliche Vertreter und Erfüllungsgehilfen. Sie ändern weder die gesetzlichen Beweislastregeln noch die gesetzlichen Mängelrechte. Empfehlungen zur Prüfung von Kartendaten und zur Datensicherung schaffen keinen pauschalen Haftungsausschluss.

12. Anwendbares Recht und Streitfälle

12.1 Für das Vertragsverhältnis mit AKKD gilt deutsches Recht. Verbrauchern bleiben zwingende Schutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts erhalten, soweit diese nach dem anwendbaren Recht maßgeblich sind. Diese Bedingungen legen für Verbraucher keinen ausschließlichen Gerichtsstand in Deutschland fest.

12.2 Beschwerden können an den Kontakt in Ziffer 1 gerichtet werden. Gesetzliche Ansprüche können unabhängig von einem vorherigen Supportkontakt geltend gemacht werden. Gesetzlich erforderliche Informationen zur Verbraucherschlichtung werden gesondert bereitgestellt.

12.3 Unwirksame oder nicht einbezogene Bestimmungen werden nach den gesetzlichen Regeln behandelt. Die Veröffentlichung einer Neufassung und die weitere Nutzung der App gelten nicht allein als Zustimmung zu einer Vertragsänderung.